Schutt und Scherben
Nein, hier singt sich nicht etwa der reinkarnierte Rio Reiser den Schmerz von der Seele - auch wenn nicht nur die verwaschene raue Stimme stark daran erinnert.
Nein, hoch über Nürnbergs Dächern gab uns der Hamburger Liedermacher Sven Panne die Ehre, der in Sachen melancholischer Tiefsinnigkeit dem "Ton, Steine, Scherben"-Frontmann in nichts nachsteht. Bleibt noch die Frage: Was sollen wir hören, wenn da nirgendwo ein Wort ist? Auf jeden Fall dieses Lied!
wo wir sind
Gleisend goldenes Licht, warme Rottöne, wohin das Auge blickt, sanfter Laubregen... Wer braucht da noch ein Lied über den Herbst? Sven Panne auf jeden Fall nicht und singt lieber über Liebe und Sehnsucht - in gewohnt melancholischer Manier. Denn vor der Kulisse des Nürnberger "Theater Pfütze" geht alles...